PC-Software zur Berechnung von Zweiträger-Brückenkranen nach EN 13001 und EN 15011

Unser bewährtes PC-Programm ZK zur Berechnung der Tragwerke von Zweiträger-Brückenkranen in Kastenträgerbauweise wurde auf die neuen europäischen Krannormen EN 13001 und EN 15011 umgestellt.

Das Programm erbringt den Nachweis der Hauptträger (statische Festigkeit, Ermüdungsfestigkeit, Beulstabilität, Formänderung und Schwingverhalten), den Nachweis der Kopfträger (Festigkeit) und ggf. den Nachweis der Abtriebssicherheit gegen Wind.

Der Anwender kann mit unserem PC-Programm ZK für die Hauptträger über eine reine Nachweisrechnung hinaus auch eine leistungsfähige diskrete Optimierung der Querschnitte auf der Basis von Vorzugsabmessungen (Höhen, Breiten und Blechdicken) durchführen. Dies ist besonders für die Ausarbeitung von Angebotsunterlagen von Vorteil.

Die Menüs der Programmoberfläche, die Resultatausgabe und die zugehörige Dokumentation sind mehrsprachig konzipiert und bereits in Deutsch und Englisch verfügbar.

Die Umstellung unseres PC-Programms KB zur Berechnung von Kran- und Katzbahnträgern auf den Eurocode ist z. Zt. in Bearbeitung und wird voraussichtlich Mitte 2016 abgeschlossen.




Engineering zum Neuaufbau der Querförderanlage I an der Abraumförderbrücke F60 im Tagebau Welzow-Süd

Bedingt durch technologische Veränderungen im Tagebaufortschritt sowie in Anbetracht des jahrzehntelangen Dauereinsatzes stand an der Abraumförderbrücke F60 im Tagebau Welzow-Süd der Ersatz und damit Neuaufbau der nördlichen Querförderanlage an.

Die IFF Engineering & Consulting GmbH hatte für dieses Vorhaben die kompletten Engineeringleistungen zu erbringen:
  • Neukonstruktion der Stahl- und Maschinenbaugruppen
  • Auslegung und Neukonstruktion der Förderstrecke
    (Gurtbreite 2.400 mm)
  • Konstruktion der Montagehilfsmittel
  • Begleitende statische Berechnungen
  • Demontagetechnologie
  • Montagetechnologie
  • Gefährdungsbeurteilung
Mit über 100 m Gesamtlänge und einer Gesamtmasse von ca. 600 t ist der neu an die Förderbrücke angehangene Querförderer allein schon von den Dimensionen her eine imposante Anlage.

Interessant und gleichzeitig anspruchsvoll war für die Ingenieure vor allem die Ausbildung der umfangreichen räumlichen Fachwerkknoten.

Neben dem breiten Spektrum der Engineeringaufgaben und dem damit erforderlichen komplexen Know-how stellte auch die zur Verfügung stehende Bearbeitungszeit eine Herausforderung für alle Beteiligten dar.

Mit ihren vielfältig erfahrenen Mitarbeitern und dem damit zur Verfügung stehenden Know-how gepaart mit großem Engagement konnte die IFF Engineering & Consulting GmbH die Komplexaufgabe innerhalb nur eines Jahres zur Zufriedenheit des Kunden fertig stellen.




Teilansicht mit Blick auf den Eimerkettenbagger

Gelenkausbildung Fachwerkknoten im Untergurt

Bewährungsproben für die neue Prüfhalle für Schienenfahrzeuge


Gleich zwei Bewährungsproben musste die neue Prüfhalle Anfang des Jahres bestehen.

Der Transport eines zu prüfenden Lokkastens war mit ca. 40 Meter Gesamtlänge deutlich länger als üblich ausgefallen. Die große Höhe des Lokkastens erforderte von der Spedition den Einsatz eines Spezialtransporters mit einer Tiefbettbrücke. Nur so war es möglich, den vorhandenen Brückendurchfahrtshöhen im europäischen Autobahnnetz Rechnung zu tragen.

Durch die großzügig bemessene Zufahrtszone zur Prüfhalle gestaltete sich das Einfahren des Prüflings in die Halle jedoch unproblematisch. Die Beteiligten konnten dann sogar noch darüber schmunzeln, dass trotz der üblichen Abstimmung im Vorfeld der Wagenkasten in der falschen Richtung aufgeladen war und der ganze Transport auch noch einmal vor der Halle wenden musste.

Die nächste Herausforderung stand dann beim Entladen des Lokkastens vom Transporter an - der Gesamttransport war nicht nur lang, der Lokkasten selbst war durch dessen Stahlbauweise auch überdurchschnittlich schwer.

Dieses hohe Gewicht und die asymmetrische Lastverteilung zu den festgelegten Anhebepunkten war dank der großzügig bemessenen Nennhublast der beiden Krane dann ohne Probleme zu bewältigen. Der Wagenkasten konnte planmäßig mittels Synchronhub entladen werden.

Danach war die für den Kunden durchgeführte statische Festigkeitsprüfung schon wieder Routine.

Wenden und Einfahren
Abladen des Lokkasten


Neubau Prüfhalle für Schienenfahrzeuge fertiggestellt


Der im März 2013 begonnene Neubau einer Prüfhalle für Schienenfahrzeuge wurde zum Jahresanfang 2014 fertiggestellt.

Die Halle hat eine Grundfläche von 50 m x 22 m bei 9,4 m Traufhöhe und ist mit zwei hintereinander laufenden Brückenkranen von jeweils 12,5 t Tragfähigkeit ausgerüstet.

Die Prüfhalle verfügt über zwei Prüfspuren. Entsprechend den Hallenabmessungen können damit 4 Prüflinge gleichzeitig geprüft, vorbereitet bzw. zwischengelagert werden oder bei gekoppelten Wagenverbänden Prüfaufbauten bis zu 49 m Länge realisiert werden.

Das im Zuge dieser Baumaßnahme modernisierte alte Trafo- und Telekommunikationsgebäude verfügt neben Sozialräumen auch über Aufenthaltsräume für Kunden und Besucher.

Durch Nutzung von Kranen, Hubböcken und Unterflureinrichtungen sowie insgesamt 4 Einfahrtstoren stehen viele Möglichkeiten für das Handling und die Prüfung von Wagenkästen oder Fahrzeugrahmen zur Verfügung.

Das Bauvorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE gefördert.





Prüfhalle mit sich anschießendem Sozial- und Kundengebäude
Innenansicht mit zwei belegten Prüfplätzen


Fertigstellung Neubau Technikum


Die stetig steigende Mitarbeiterzahl der IFF Engineering & Consulting GmbH und die große Nachfrage nach Mess- und Prüfeinrichtungen führten dazu, dass die vorhandenen Räumlichkeiten nicht mehr den Anforderungen genügten.

Im Oktober 2008 wurde daher mit dem Bau eines Technikums begonnen. Im Juni konnte dieses neue Gebäude bezogen werden.

Auf zwei Etagen verteilt sind rund 450 m² Büro- und Laborfläche entstanden.

Im Erdgeschoss stehen der Sensor-Endfertigung (Lastmessachsen, Radlastwaagen u.a.) nunmehr großzügige Arbeitsflächen zur Verfügung. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde auch das Elektroniklabor eingerichtet – dort entstehen die zugehörigen Speicher- und Auswerteeinrichtungen.

In der an das Technikum angrenzenden Prüfhalle 1 wurde das Raumkonzept verändert, um so mehr Fläche für Vorbereitung und Durchführung der statischen und dynamischen Festigkeitsprüfungen zu schaffen. Die Mitarbeiter, für die im Zuge dieser Umorganisation alternative Arbeitsplätze geschaffen werden mussten, haben die Büroräume im Obergeschoss des Technikums bezogen.

Darüber hinaus bietet das neue Gebäude noch Erweiterungsmöglichkeiten für die nächsten Jahre.
Technikum
Sensorendfertigung




Austausch Gepäckförderanlage am Airport Dortmund in Rekordzeit -  Neue Gepäckförderanlage am Airport Luxembourg


Am Airport Dortmund wurden im November 2008 in der Rekordzeit von nicht einmal 4 Wochen große Teile der Gepäckförderanlage ausgetauscht.

Die Mitarbeiter der IFF Engineering & Consulting GmbH zeichneten verantwortlich für sowohl die planerische Vorbereitung dieser Maßnahme als auch für die Bauüberwachung.

Mit der Modernisierung und Leistungssteigerung der Anlage reagierte der Airportbetreiber auf die stetig gestiegenen Passagier- und Gepäckzahlen. Die planerische Herausforderung lag darin, den Umbau in kürzester Zeit, bei nur minimaler Beeinträchtigung der Passagierabfertigung und in sehr beengtem Bauraum durchführen zu müssen.

Check-In-Bereich DTM nach Demontage des Sammelbandes

Mit Inbetriebnahme der Gepäckförderanlage im neu errichteten Terminal des Airports Luxembourg im Mai 2008 kam ein weiterer Auftrag der Anlagenplaner der IFF Engineering & Consulting GmbH zum Abschluss.

Die Planungsarbeiten für die in Luxembourg installierte Gepäckförderanlage begannen bereits im Jahr 2003.

An 26 Schaltern kann Gepäck in die Anlage eingegeben werden. Die automatische Gepäcksortierung ist redundant aufgebaut und fördert das Gepäck direkt in die den Flügen zugeordneten Zielrutschen. Die Ausgabe von Ankunftsgepäck erfolgt über drei großzügig dimensionierte Ausgaberundläufe.

Gepäcksortierung LUX in der Testphase



Statische Festigkeitsprüfung an Schüttgutwaggon


Im Auftrag der DB Waggonbau Niesky GmbH (vormals Waggonbau Niesky GmbH) fanden im September und Oktober an einem Einseitenkipper statische Festigkeitsversuche statt.

Obwohl der Waggon ausschließlich bei der Vattenfall Europe Mining AG für den Transport von Reststoffen der Kraftwerke zum Einsatz kommt, erfolgten die Versuche gemäß ERRI B 12/RP17, 8. Ausgabe.

Insgesamt wurden am Waggon 150 Dehnungsmessstreifen und 4 Rosetten appliziert. Zur Ermittlung der unterschiedlichen Verformungen wurden sowohl das Untergestell als auch die Mulde mit mehreren Wegsensoren ausgerüstet. Erschwerend kam hinzu, dass die Prüfungen ausschließlich im Freien bei der DB Waggonbau Niesky GmbH durchgeführt wurden und so die zahlreichen Messstellen entsprechend geschützt werden mussten.

Neben den Zug- und Druckprüfungen wurden unterschiedliche Beladungsprüfungen durchgeführt. Zur Beladung des Waggons wurde Sand verwendet, der zum schnelleren Be- und Entladen in Bigbags gefüllt wurde. Trotzdem konnte damit eine annähernd praxisnahe Beladung erreicht werden.

Im November werden noch Lauf- und Bremsversuche auf den Betriebsgleisen der Vattenfall Europe Mining AG stattfinden. Dazu wird der Waggon erneut mit Dehnungsmessstreifen ausgerüstet.




Einseitenkipper beladen mit 70 t Sand
im Prüfrahmen

Druckkrafteinleitung mittels
Hydraulikzylinder
Dehnungsmessstreifen
im Bereich des Kipp-
gelenks

Sprengung des Schaufelradbaggers 1481 SRs 2400


Am 11. Juli 2007 erfolgte die Sprengung des Schaufelradbaggers 1481 SRs 2400 (ehemals Tagebau Welzow-Süd).
Technologisch vorbereitet und überwacht wurde die Sprengung durch die Mitarbeiter der IFF-Prüfstelle für Tagebaugeräte.


Die Sprengung eines Tagebaugroßgerätes bildet angesichts der vorherrschenden Dimensionen eine kostengünstige Alternative zu anderen Arten des Rückbaus der Konstruktion oder des Abbruchs. Dabei kann die Gefährdung der mit dem Abbruch Beschäftigten gering gehalten werden.


Die Aufgabe der Mitarbeiter der IFF Engineering & Consulting GmbH beim Sprengabbruch besteht darin, die statischen/konstruktiven Bedingungen festzulegen, die den Einsatz von Schneidladungen ermöglichen um damit eine zuverlässige Trennung im Stahltragwerk zu erreichen. Außerdem wird die Realisierung der sprengtechnologischen Vorgaben auf den Abbruchbaustellen in statisch notwendigem Umfang begleitet und die Rückbaufolgen geplant.


Im Verlaufe von mehr als 11 Jahren wurden auf diese Art und Weise unter Mitwirkung der IFF Engineering & Consulting GmbH deutschlandweit mehr als 30 Großgeräte mit einer Gesamtmasse von ca. 90.000 t durch Sprengabbruch zur Verschrottung gebracht. Der erste Einsatz von Schneidladungen erfolgte 1996 am Schaufelradbagger 1550 SRs 6300 im ehemaligen Tagebau Breitenfeld nördlich von Leipzig. Bemerkenswerte Aufgaben waren außerdem die Sprengung der bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts weltgrößten Förderbrücken Espenhain (1997) und Zwenkau (2001) im Südraum von Leipzig.


Mit der Sprengung des Baggers 1481 SRs 2400 kam die Verschrottung nicht mehr benötigter Gewinnungs- und Fördermaschinen aus den geschlossenen Braunkohlentagebauen im Osten Deutschlands zu einem vorläufigen Abschluss.


Die Erfahrungen und Kenntnisse bei der Nutzung von Schneidladungen für den Abbruch von Stahltragwerken sowie das Beherrschen der aus der Statik des Tragwerkes abzuleitenden Strategien stehen für weitere einschlägige Aufgaben zur Verfügung.

SRs 2400 vor der Sprengung

Video vom Sprengvorgang SRs 2400

Sprengung eines SRs 1300
Akkreditierung als Prüfstelle für Schienenfahrzeuge nach DIN EN ISO/IEC 17025

Mit Übergabe der Urkunde durch die DAP Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH im Februar 2007 wurde die Prüfstelle für Schienenfahrzeuge der
IFF Engineering & Consulting GmbH als Prüflabor nach
DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert.

Dies bedeutet eine weltweite Anerkennung der Kompetenz der Prüfstelle für Prüfungen in den Bereichen

  • Statische und dynamische Festigkeitsprüfungen an eisenbahnspezifischen Bauteilen
  • Auflaufversuche von Reisezug- und Güterwagen
  • Drehgestellrahmenprüfungen sowie
  • Prüfungen von Zug- und Stoßeinrichtungen sowie deren Komponenten.

Die schon mehrere Jahrzehnte praktizierte experimentelle Tätigkeit am Standort wurde bereits im Jahre 1997 mit der Anerkennung als Prüfstelle für eisenbahntypische Prüfungen durch das Eisenbahnbundesamt Bonn gewürdigt.

Mit der nunmehrigen Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 erreicht die Akzeptanz der Prüftätigkeit der IFF Engineering & Consulting GmbH einen vorläufigen Höhepunkt.